… viele Eindrücke – interessante Schulungen- tolle Kontakte für ein Netzwerk
Der hessische-Kochnachwuchs traf sich in diesem Jahr zum Jugendcamp in Fulda beim Verein der Köche Fulda. Diese 4 Tage boten einen breiten Fundus für die jungen Auszubildenden. Ganz wichtig, darüber hinaus konnten die Kochauszubildenden neue Kontakte in der Gastronomiebranche knüpfen. Unser Förderverein „Feuer und Flamme“ hatte hierzu den Gewinnern des GROMA-Pokals die Teilnahme als Anerkennung für ihre Leistungen geschenkt.
Das facettenreiche Programm reichte am ersten Tag vom Besuch einer Fischzucht mit Forellenschlachtung und -filetierung über Einblicke in Störzucht und Kaviarproduktion bis zu einem Backworkshop rund um Sauer- und Hefeteige.
Am zweiten Tag wurde mit den Kenntnissen aus dem Backworkshop für das selbst zubereitete Mittagessen gebacken.
Patisserie-Profi Sarah Klüh, ehemalige Pastry-Chefin der Köchenationalmannschaft, gab ihr Wissen weiter, BBQ-Weltmeister Klaus Breinig sorgte am Grill für feurige Momente. Ein weiteres Highlight: eine Whisky-Schulung durch Stefan Faulstich, den Vorsitzenden des Köchevereins Fulda.
Für großes Staunen sorgte das Fleisch-Zerlegen mit Fleischermeisterin Corina Steiger. „Wann hat man schon die Gelegenheit, eine ganze Rinderkeule selbst zu zerlegen?“, so Gärtner. „Die Azubis waren beeindruckt, als Corina eine 150-Kilo-Keule scheinbar mühelos vom Haken hob – das ist definitiv nichts Alltägliches.“ Zentrale Anlaufstelle war das Landhotel Rhönblick unter Leitung des Vereinsvorsitzenden Stefan Faulstich. Alle Teilnehmer des Jugendcamps hatten während dieser vier Tage in Anne-Maria Blum und Marcel Hohmann (Jugendwarte des Köchevereins Fulda, s. letztes Bild unten) stets kompetente Ansprechpartner, die mit Rat und Tat zur Seite standen.
Das Resümee: Organisator Florian Gärtner war überaus erfreut zu erleben, wie engagierten und hochinteressierten die jungen Auszubildenden sich zeigten. Es war Motivation für die Zukunft! Ihr Wissendurst entschädigte den Organisator für die vielen Mühen der Vorbereitung.
Die Teilnehmer selbst waren begeistert, wie man Lernen kann und auch noch Freude dabei empfindet. Wichtig war ihnen auch der Kontakt untereinander. Die gegenseitige Wertschätzung konnte bei den Aktivitäten erkannt werden und der Teamgeist war zu spüren. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, dann hätten sie sich gleich für das Camp im kommenden Jahr angemeldet.
Gerlinde Falkowski
Bilder – Verein der Köche







