Finale des Young Chefs Battle 2025/26 in Berlin
Am 22. und 23. März war es so weit: In der Messehalle Berlin traten die vier besten Nachwuchsteams Deutschlands zum großen Finale des Young Chefs Battle von Chefs Culinar an. Insgesamt reisten 16 Auszubildende mit ihren Begleitpersonen und Coaches an, um zwei Tage lang um den nationalen Titel und eine kulinarische Reise nach Paris – der Stadt der Liebe und des Genusses – zu kochen.
Schon beim Betreten der Messehalle lag ein spürbares Kribbeln in der Luft: Aufregung, Konzentration und pure Vorfreude.
Die Finalteams
Qualifiziert hatten sich die Siegerteams der Regionalwettbewerbe, jeweils bestehend aus vier Auszubildenden:
- BBS II Emden – Sieger der Messe Neumünster
- ABSZ „Hugo Junkers“ Dessau‑Roßlau – Sieger der Messe Leipzig
- Eduard‑Stieler‑Schule Fulda – Sieger der Messe Düsseldorf
- Paul‑Kerschensteiner‑Schule Bad Überkingen („Gummibärchenbande“) – Sieger der Messe Ulm
Am ersten Tag war die Aufgabe: zwei herzhafte und ein süßes Fingerfood in nur zwei Stunden bereitzustellen. Pflichtzutaten waren Fairmast‑Hähnchen, Babyspinat und Limette. Die Teams zauberten kreative Häppchen, die optisch wie geschmacklich überzeugten.
Am Ende des Tages wurden die Pflichtzutaten für Tag 2 bekanntgegeben: Peruanische Sardellen in Öl, Nudelgrieß (inkl. Nudelmaschine), Passionsfrucht und Crème fraîche. Über Nacht hieß es: Hauptgericht und Dessert planen und die Warenanforderung erstellen.
Auch am zweiten Tag zeigten die Nachwuchsköchinnen und -köche beeindruckende Professionalität. Mit hoher Konzentration, guter Organisation und starkem Teamwork entstanden Gerichte, die schon optisch ein Genuss waren – und geschmacklich so manchen Gaumen verzauberten.
Die Jury hatte keine leichte Aufgabe. Bewertet wurden:
- Optik und Geschmack
- Teamwork
- Arbeitsweise
- Wareneinsatz und Nachhaltigkeit
- Einhaltung der Hygieneanforderungen
Am Ende setzte sich die „Gummibärchenbande“ der Paul‑Kerschensteiner‑Schule Bad Überkingen durch – und holte den Pokal bereits zum dritten Mal an ihre Schule. Herzlichen Glückwunsch!
Für das Team der Eduard-Stieler –Schule aus Fulda, das u. a. vom Verein Feuer und Flamme unterstützt wurde, stand eines über allem: die pure Freude am Kochen. Und genau diese Leidenschaft war in jedem Moment spürbar. Mit funkelnden Augen und einer ordentlichen Portion Kreativität tüftelten sie im Vorfeld an ihren Ideen, probierten mutig aus, verwarfen, verfeinerten – bis jedes Detail stimmte und sich das gute Gefühl einstellte: Jetzt ist es perfekt.
Am Ende zeigte sich, wie viel Herzblut in ihrer Arbeit steckte. Was auf dem Teller landete, war nicht einfach nur ein Gericht – es war ein kleines Kunstwerk, das sowohl die Augen zum Strahlen brachte als auch den Gaumen berührte.
Das Menü des Teams aus Fulda wurde erstellt von

Mariia Shulkovska, Leonie Dorn, Laura Veth, Züleyha Okutan, (Ersatzteilnehmer: Miriam Brikenbach, Maria Steinhauer)
Fingerfood
Komponente 1: Grünes Häppchen: Zweierlei von Spinat und Ei | Kartoffelnest
Komponente 2: Feder & Flosse: Hähnchen-Spinat-Kugel | Limetten-Chilimayonnaise | Limetten-Garnele | Krustentierschaum | Knusperkorb
Komponente 3: süß-saure Strudelspitze: Limetten-Joghurtschaum | Heidelbeergel | Limetten-Basilikum-Perlen
Hauptgang
Tagliatelle alla Puttanesca mit Doradenfilet und mediterranem Gemüse
Dessert
Knuspertarte mit exotischer Passionsfruchtcreme | Vanilleschaum | Crème-fraîche-Eis
Den Wettbewerbsteilnehmerinnen sei vielen Dank gesagt, dass sie am Young Chefs Battle teilgenommen haben und andere Mitschüler motivieren Freude am Beruf zu haben.
Natürlich benötigt ein Wettbewerb von dieser Dimension ein Team von Begeleitern. Hier sind zu nennen:
Stefan Keßler – Fachlehrer Gastronomie und Koordinator – Eduard Stieler-Schule
Anna –Maria Blum – Jugendwart Köcheverein Fulda 1921
Matthias Höhl – Vorsitzender Förderverein für Jugend und Kochkunst (Feuer & Flamme)
Als Förderer sind zu benennen: Verein der Köche Fulda 1921 e.V., Förderverein Feuer und Flamme, Hamburgs Stickerei, Firma Kentaur Workwear, Florian Gärtner: 2. Vorsitzender Landesverband der Köche Hessen.